An einem wolkenlosen Dienstag im August treffen wir das Multitalent und #KRAGENWEITEBERLIN Mann Patrick Mason im Berliner Soho House. Im Interview verrät er uns seine liebsten Orte der Hauptstadt, was das perfekte T-Shirt ausmacht und die Trends der kommenden Saison.

Multitalent Patrick Mason

Kragenweite Berlin: „Hallo Patrick, erzähl uns wer du bist und was du machst“

Patrick Mason: „Ich bin Patrick Mason, 27 Jahre alt und vor 7 Jahren für ein Studium nach Berlin gezogen. Ich habe Art Direction und Kommunikationsdesign mit der Intention mir das nötige Handwerk in den verschieden Programmen anzueignen studiert, um dann den Switch zum Mode Design zu machen. Nun verbinde ich beides miteinander und habe mittlerweile meine 3. Kollektion auf die Laufstege geschickt. Ich arbeite zudem als Art Director, schreibe Kreativkonzepte, bin Illustrator für Magazine … ich versprühe meinen Zauber in der Welt, versuche mich auszuleben in den Sparten in denen ich mich auskenne und in denen ich meine Stärken sehe.

In den letzten zwei Jahren hat sich mein Modebewusstsein entwickelt und meine Präsenz in der internationalen Modewelt etabliert. Ich habe einen sehr persönlichen, außergewöhnlichen Stil mit starkem Wiedererkennungswert.

Authentizität ist mir sehr wichtig, diese spiegelt sich in meinen Arbeiten wider, und in meinen Outfits. Ob ich in Berlin zum Bäcker gehe oder auf der Fashion Week zu einer Show eingeladen bin – ich trage dasselbe Outfit.

Kragenweite Berlin: „Warum hat es dich nach Berlin verschlagen und verrätst du uns deine 3 Lieblingsorte in der Stadt?“

Patrick Mason: „Das ist eine witzige Story, ich wollte eigentlich nie nach Berlin. Ich hatte in München einen Studienplatz, aber meine Mom sagte zu mir: „Willst du nicht weiter raus? Etwas erleben? Schick doch deine Mappe nach Berlin.“ Ich bewarb mich beim Institute of Design, das nur 15 Studenten pro Semester aufnimmt und rechnete mir keine großen Chancen aus, obwohl ich ein ziemlich optimistischer Typ bin. Am ersten Tag in der Uni in München bekam ich einen Brief aus Berlin. Meine Mom rief mich an und meinte: „Du bist angenommen worden.“ In einer Nacht und Nebel Aktion sind wir nach Berlin gefahren und der Rest ist Geschichte.

Neben dem Studium habe ich Kontakte geknüpft, habe als Stylist gearbeitet und anderen dabei geholfen ihre Identität ein bisschen zu finden, ich habe als Fotoassistent ausgeholfen, kam von einem Projekt zum nächsten … Als ich das erste Mal in Paris zur Fashion Week war und daraufhin Fotos von mir und meinem Stil in VOGUE, Harper’s Bazaar, l’officiel gedruckt wurden, schoss mein Instagram über Nacht auf 10.000 Follower hoch. Ich wurde auf immer größere Shows eingeladen, ob nun in London, New York, Mailand oder Paris. Es hat sich immer weiter hochgeschaukelt und dadurch meine Visibility gesteigert.

Die Base ist Berlin geblieben. Man kann aus Berlin super navigieren, man hat hier einen perfekten Mix an Kulturen und kreativem Input und wir haben das Berghain! (lacht) Berlin ist für mich nicht mein Zuhause, in den ganzen sieben Jahren habe ich noch nicht das Gefühl bekommen hier angekommen zu sein. Ich glaube, ich bin generell noch nie irgendwo richtig angekommen.

Meine 3 Lieblingsorte hier in Berlin: Das SOHO House. Für mich ist es ein Ort zum connecten, um meine Kunden einzuladen, um Meetings abzuhalten. Ich gehe zum Sport, im Sommer sitze ich auf dem Rooftop…

Mein zweiter Lieblingsort ist ganz allgemein Mitte, weil meine besten Freunde hier angesiedelt sind oder arbeiten. Ich hole sie in der Mittagspause ab, wir gehen ins Café, man kann die Touristen und Locals beobachten. Hier lebt die Stadt, hier ist was los. Es bewegt sich immer was, es gibt immer etwas Neues, das macht mir so viel Spaß, ich glaube ich brauche das Urbane.

Und mein dritter Lieblingsort ist das Berghain. Das ist halt so. Der Ort an dem ich meinen Sonntag verbringe.“

Patrick trägt unser perfektes weisses T-Shirt aus Japanese Jersey

Kragenweite Berlin: „Du hast selbst dein eigenes Label! Was ist dir bei einem T-Shirt besonders wichtig?

Patrick Mason: „Ich mag es, wenn das T-Shirt eine Festigkeit hat und schwer ist. Ich mag es generell, wenn man die Kleidung am Körper spürt. Je schwerer das Material, desto hochwertiger fühlt es sich für mich an. Wenn der Stoff eine angenehme Weiche hat und eine interessante Oberflächenbeschaffenheit und noch dazu gut verarbeitet wurde, dann ist es das perfekte T-Shirt. Mit kleinen Details kann man wirklich sehr viel erreichen. Wenn sich jemand Gedanken gemacht hat, dann gewinnt das T-Shirt an Qualität und an Wertigkeit.“

Kragenweite Berlin: „Kannst du uns die Trends der kommenden Saison verraten?“

Patrick Mason: „Ja, ganz klar Cord, ganz dicke Wollstoffe, dicker Strick ist wieder auf den Laufstegen zu sehen und Farbe! Ich glaube, Leute bekennen sich langsam dazu, sie trauen sich mehr. Gott sei Dank hat dieses ganze schwarz, grau, weiß ein Ende. Diese Tristheit. Es geht in die richtige Richtung!“

Kragenweite Berlin: „Zu guter Letzt: was ist deine nächste Station?“

Patrick Mason: „Jetzt erst mal meinen Bachelor fertig machen und dann New York. New York, big Apple (lacht).“

Patrick trägt unser Japanese Jersey in Dunkeloliv
und unser Portuguese Jersey in Senfbeige
Patrick trägt unseren Klassiker aus Japanese Jersey in Schwarz

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